Arowanas

Arowanas gehören heutzutage zu den begehrtesten und teuersten Zierfischen weltweit.

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Die Arowanas teilen sich in 6 Verschiedene Arten in Asien (Scleropages formosus), Australien (Scleropages jardini und Scleropages leichthardtii), Südamerika (Osteoglossum bicirrhosum und Osteoglossum ferreirai) und Afrika (Heterotis niloticus).

In der Natur haben sie einmal im Jahr Nachwuchs. Nach der Eiablage nimmt das Männchen die Eier ins Maul und brütet sie dort etwa sechs bis acht Wochen aus. Die Jungen schlüpfen im Maul und tragen einen Dottersack, der jedoch beim Verlassen des väterlichen Maules fast völlig oder völlig verschwunden ist. Nach dem Entlassen aus dem Maul schwimmen die Jungen sofort frei und beginnen selbstständig zu fressen, was ihnen vors Maul kommt.

Sie werden vom Vater noch einige Wochen betreut und bewacht, wobei er bei Gefahr durch heftige, zuckende Bewegungen die Jungenschar zurückruft, die dann sofort im geöffneten Maul des Elterntieres Schutz sucht. Während der gesamten Zeit der Brut und Betreuung der Jungen nimmt das Alttier keine Nahrung auf und ist am Ende sehr geschwächt. Es dauert etwa zwei Monate, bis es sich von dieser Aufgabe erholt hat.

Den Namen Knochenzüngler haben die Fische aufgrund ihrer knöchernen, harten Zunge und den scharfen Kieferleisten, mit deren Hilfe sie im muskulösen hinteren Teil des Maules Ihre Beute vor dem Herunterschlucken in die richtige Form drücken, erhalten.

So werden sogar die Panzer von großen, hartschaligen Krebsen und Garnelen gebrochen oder auch schon mal ein großer Ancistrus dolichopterus zu einem mundgerechten Happen geformt. Das wie Schlucken selber erinnert eher an das Herunterwürgen von Nahrung bei Reptilien als an einen Fisch.

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